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Leitfaden für Kirchgasse

Mi 13.03.2013 15:07
Autor: Stadt Olten

Die umgebaute Kirchgasse in Olten soll ab Mitte Jahr für Märkte, Anlässe, Aussengastronomie und Aussenverkaufsstellen genutzt werden können. Damit dies in geordneten Bahnen verläuft, hat der Stadtrat einen behördenverbindlichen Leitfaden erlassen, der zugleich eine lebhafte Nutzung und ein konfliktfreies Miteinander ermöglichen soll.

Der Umbau und die Neugestaltung der Kirchgasse zu einer Langsamverkehrszone, in welcher der öffentliche Raum breit genutzt werden kann, schreiten planmässig voran; die Eröffnung wird am 28. Juni, am Vorabend des Schulfestes, stattfinden. Ziel ist es, die Kirchgasse nach dem Umbau zum lebendigen Zentrum der Innenstadt Olten zu machen. Eine intensive Nutzung des öffentlichen Raums trägt zur Attraktivität bei, birgt aber auch Konfliktpotenzial. Der Stadtrat hat daher einen Leitfaden erlassen, der unter anderem die Randbedingungen für die Nutzung des öffentlichen Raumes in der Kirchgasse, Qualitätsvorgaben und Gestaltungsrichtlinien von Aussenmöblierungen definiert und Regeln für vorübergehende Nutzungen und Veranstaltungen enthält. Er betrifft die Kirchgasse sowie die südliche Baslerstrasse.

Drei Nutzungsbereiche

Der öffentliche Raum wird dabei in drei Nutzungsbereiche unterteilt: einen rund 2,5 Meter breiten Randbereich entlang der Fassaden, prioritär vorgesehen für die Nutzung durch die direkten Anstösser, den Mittelbereich für Märkte und Veranstaltungen sowie für Passanten und als Fahrgasse für Rettungsfahrzeuge sowie den Erweiterungsbereich in Ausnahmefällen für Märkte und grosse Veranstaltungen in der südlichen Baslerstrasse. Unterschieden werden analog drei Betriebszustände: Normalbetrieb mit Ladenauslagen, Strassencafés und allenfalls kleinen Standaktionen, Wochen- und Monatsmarkt sowie bewilligungspflichtige, temporäre Veranstaltungen.

Bei der Aussengastronomie, angegliedert jeweils an ein Restaurant, werden keine konkreten Gestaltungsvorgaben gemacht; Möblierungsrichtlinien sollen jedoch zu einem qualitätsvollen Umgang im öffentlichen Raum mit Möblierungselementen, Farben und Materialien anregen. So sind beispielsweise Tische und Stühle zurückhaltend zu gestalten; Sofas und andere grossvolumige Möbel – sogenannte Lounge-Möbel – sind nicht zugelassen. Schirme als Sonnen- bzw. Regenschutz sind bis zu einer Grösse von 4x4 Metern aus Stoff oder stoffähnlichem Material in einem Unifarbton ohne Werbeaufdrucke möglich. Zur Begrünung sind Topfpflanzen innerhalb der für die Strassenrestaurants ausgeschiedenen Flächen erlaubt, nicht aber Einfriedungen, Podeste, Bodenbeläge, Überdachungen, Beleuchtungen, Heizungen und Musikanlagen. Die Betriebszeiten für Aussengastronomie sind Sonntag bis Donnerstag bis maximal 24 Uhr, Freitag und Samstag bis 0.30 Uhr.

Den an den öffentlichen Grund angrenzenden Läden steht auf der Breite ihrer Fassade ein Bereich von maximal 1 Meter Breite für Warenauslagen und Verkaufsstände zur Verfügung. Für die Gestaltung gelten sinngemäss die gleichen Richtlinien wie für die Aussengastronomie; die Betriebszeiten richten sich nach den Ladenöffnungszeiten. Bei den temporären Veranstaltungen werden laut Leitfaden kulturelle und gesellschaftliche Anlässe bevorzugt; die Bewilligungspraxis für vorwiegend kommerzielle Anlässe soll hingegen restriktiv erfolgen.

2013: Keine Gebühren für öffentlichen Grund

Für die Nutzungen auf öffentlichem Grund sind Bewilligungen erforderlich; dabei werden die laut städtischer Gebührenordnung vorgesehen Gebühren erhoben. Der Stadtrat hat indessen beschlossen, im Sinne einer Versuchsphase für die Saison 2013 im Gebiet Kirchgasse auf Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Raumes im Rahmen des Leitfadens zu verzichten. Ende Saison soll zudem der Leitfaden auf Grund der gemachten Erfahrungen überprüft werden. Kontaktstelle ist die Gewerbepolizei Olten (Tel. 062 206 14 07, gewerbepolizei@olten.ch).

/download/13-03-11 do kirchgasseleitfaden.pdf

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13.03: Für eine AG Kirchgasse

Do 07.03.2013 11:18
Autor: Quartierentwicklung Innenstadt

Bald ist Halbzeit beim Umbau der Kirchgasse und es ist an der Zeit, die Zukunft zu planen.

Die Teilnehmenden des letzten Innenstadttreffs am 29. Januar 2013 haben die Idee lanciert, eine „AG Kirchgasse“ (der Name ist noch nicht gesetzt) zu gründen. Am nächsten Innenstadt-Treff vom Mittwoch, 13. März 2013 um 19:00 im Kunstmuseum wollen wir damit einen Schritt weiter kommen!

Mit der Kirchgasse erhält Olten ein neu gestaltetes Zentrum. Deshalb ist es sinnvoll, hier mit der Schaffung einer Quartiervertretung zu beginnen, auch im Sinne eines Pilotprojekts für die Innenstadt. Die neue Gruppierung baut auf bestehenden Netzwerken auf und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.
Mit diesem Zusammenschluss könnten Detailhandel, Gastronomie, Bewohnerschaft und Kultur gemeinsam an einem belebten Zentrum, vielleicht gar an einer "Marke Kirchgasse" arbeiten. Mit der "AG Kirchgasse" sollen die Interessen der Beteiligten besser vertreten, aber auch unterschiedliche Ansprüche ausgehandelt werden. Die AG Kirchgasse wird in der Startphase von der Quartierentwicklung Innenstadt unterstützt.
Kommen Sie am 13. März um 19:00 ins Kunstmuseum und orientieren Sie sich! Sie können nicht teilnehmen? Lassen Sie uns Ihre E-Mail-Adresse zukommen. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden. In einem ersten Schritt werden Personen gesucht, die den Aufbau der AG aktiv mittragen. Die AG Kirchgasse wird am nächsten Innenstadt-Treff vom 13. März 2013 um 19:00 im Kunstmuseum lanciert.

Kontakt: Tom Steiner, Quartierentwicklung Innenstadt (quartierentwicklung@treffpunkt-innenstadt.ch, Tel: 079 782 82 63)

Foto: Stadtarchiv Olten

Kirchgasse trotz Wetter im Plan

Fr 22.02.2013 08:08
Autor: Stadt Olten

Die Bauarbeiten für die Neugestaltung der Kirchgasse sind weiterhin im Plan, nachdem die kalte Witterung einen ursprünglichen Zeitvorsprung zum Schmelzen brachte. Mitte März beginnt die zweite Bauphase, die sich schwergewichtig auf der Südseite der Kirchgasse abspielen wird.

Nachdem die Bauarbeiten in der Kirchgasse Ende Jahr rund zehn Tage Vorsprung auf die vorgesehene Marschtabelle hatten, sind sie mittlerweile exakt im Plan: Schuld an dieser Entwicklung hat einerseits die Witterung mit viel Schnee und grosser Kälte, die gewisse frostfrei durchzuführende Arbeiten wie etwa die Erstellung von Fundationen verzögerten. Zudem wurde erst bei den Erdarbeiten ersichtlich, dass zusätzliche Werkleitungen ausser Plan erneuert werden mussten, da sich ihr Zustand schlechter präsentierte als erwartet.

Die erste Phase der Bauarbeiten, angesiedelt in der Mitte und auf der Nordseite der Kirchgasse, neigt sich nun aber planmässig dem Ende zu. Derzeit werden an mehreren Stellen Edelstahlcontainer für die sogenannten Elektranten eingebaut (Bild), die künftige Aktivitäten auf der Kirchgasse mit Strom versorgen sollen; parallel dazu werden Anschlüsse für WC-Wagen und Leerrohre für Wasserbezug eingefügt. Es ist nun vorgesehen, Anfang März bereits rund um die Stadtkirche herum, das heisst auch auf der Seite zum Munzingerplatz und auf der halben Fahrbahn der Baslerstrasse, sowie auf rund sechs Metern Breite den Museen entlang einen ersten Belag einzubauen; der eigentliche Deckbelag folgt dann Ende Mai/Anfang Juni.

Mitte März beginnt die nächste Phase, die rund zwei Monate dauert und die Südseite der Kirchgasse betrifft: Von der Mühlegasse her werden die Sanierungsarbeiten etappenweise den sogenannten Chorherrenhäusern entlang durchgeführt. Die dort angesiedelten Geschäfte und Bewohnerinnen und Bewohner, die Anfang März ein weiteres Anwohnerschreiben erhalten, werden jeweils zwei bis drei Wochen lang direkt betroffen sein, während denen Stege und Brücken für die nötige Erschliessung sorgen. Der Zugang für Personen wird während der ganzen Bauzeit möglich sein; die Zulieferung erfolgt über die dann bereits abgeschlossene Nordseite der Kirchgasse.

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